KAMPFSPORTARTEN IN UNSEREM CLUB

JUDO

Bei den Judo-Minis werden die elementaren Grundlagen für diesen Sport gelegt. Spielerisch lernen die Kinder, sich geschickt in verschiedenen Positionen zu bewegen. Ganz wichtig dabei ist das richtige Fallen, das sich auch außerhalb des Vereins beim Spielen und beim Toben auf dem Schulhof anwenden lässt.

Wenn Du beim Betrachten der Bilder Lust bekommen solltest und es auch einmal versuchen möchtest, so kannst Du gerne ein paar mal zum Probetraining kommen. Du musst Dir auch nicht gleich einen Anzug kaufen.

Die Seven-Ups - also die Kinder zwischen 7 und 10 Jahren - trainieren in der zweiten Gruppe. Hier werden erste Würfe und Bodentechniken eingeübt. Denn darauf kommt es bei den Gürtelprüfungen und Wettkämpfen besonders an.

 

TAEKWONDO

In der Taekwondo-Nachwuchsgruppe werden Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene (zumeist Eltern) gemeinsam an die koreanische Kampfkunst herangeführt und lernen ein System der waffenlosen Selbstverteidigung mit variationsreichen Techniken, ausgeführt mit Händen, Armen, Beinen und Füßen. Hier kann sich jung und alt persönlich entfalten und erhält die Möglichkeit den Sprung in die Taekwondo-Fortgeschrittenengruppe zu erreichen.

Zahlreiche Deutsche Meisterinnen und Meister sind bereits aus der zweiten Taekwondo-Gruppe hervorgegangen. Denn hier wird "Wettkampfsport-pur" unterrichtet - vom zweifachen Europameister persönlich.

 

AIKIDO

Eine Übungsstunde im Aikido-Unterricht beginnt im Allgemeinen mit Atem- und Meditationsübungen, gefolgt von Gymnastik zum Dehnen und Aufwärmen.
Viel Wert wird auf das Erlernen verschiedenster Roll- und Falltechniken gelegt.

Danach werden Techniken in unterschiedlicher Ausführungsart geübt; so werden am Anfang die Übungen ohne oder mit wenig Widerstand des Angreifers gelernt, später geht man zu stärkeren, kraftvollen Angriffen über.
Noch weiter entwickelt sich ein freies Angriffs- und Verteidigungspotential, auch gegen mehrere Gegner (randori). All dies wird nacheinander aufgebaut und ist immer dem Entwicklungsstand des Lernenden angepasst.
Aikido ist eine Kampfkunst, d.h. es zählt bei der Ausübung der verschiedenen Techniken nicht nur das Resultat der Handlung (jutsu), sondern auch wie man zu diesem Resultat gekommen ist (do).
Da es im Aikido keinen Wettkampf gibt, können Männer und Frauen jeden Alters zusammen üben. Das heißt, man kann mit Aikido auch im fortgeschrittenen Alter beginnen.
Da zum historischen Kern des Aikido auch Waffenübungen gehören, trainieren wir die letzte halbe Stunde mit Stock (Jo) und Schwert (Bokken). Das Üben mit Waffen hilft den Aikido-Übenden die Aspekte der waffenlosen Bewegungen (Timing, Distanz, Ausrichtung zum Partner, Haltung) besser zu verstehen.

Unser Aikido Stil orientiert sich am Aikikai-Aikido von Asai Sensei (8. Dan) aus Düsseldorf, einen der letzten direkten Schüler von O Sensei Ueshiba in Europa.
Mit ihm und anderen hochgraduierten Aikidokas finden auch regelmäßig Lehrgänge statt.

 

JU-JUTSU

Zur Zeit gibt es lediglich eine Ju-Jutsu-Gruppe. Die SportlerInnen sollten mindestens 12 Jahre alt sein. Da Ju-Jutsu sehr "ernstfallbezogen" ist, wird hier nicht nur die Abwehr von Tritten und Schlägen geübt. Ebenfalls gezeigt wird, wie man richtig auf Angriffe mit Messer, Stock, Kette oder Schusswaffe reagiert.

FECHTEN

Das Fechten ist die neueste Abteilung im Judo Club Würselen. Unter Fechtmeister Wolfgang Marzodko (Trainer-A des dt. Fechterbundes, dreimaliger dt. Meister, zweimaliger Europameister der Senioren im Säbel-Einzel) erlernen die angehenden Sportfechter zunächst mit dem Florett die Grundlagen wie Technik, Treffflächen und Beinarbeit, bevor sie sich später zum Degen und Säbel weiterentwickeln können.